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Sonderausstellung „Die Tonwarenfabrik C. A. Schack“

Mit der Tonwarenfabrik C. A. Schack wird eine der namhaftesten Bürgeler Manufakturen vorgestellt. 1883 als selbstständiges Unternehmen gegründet, gehörte die Manufaktur zu den ersten, die so genannte Kunstkeramik – anspruchsvoll in Form und Dekor gefertigte Luxusgefäße – produzierten. Die Entwicklung einer zunächst historische Vorbilder nachahmenden, später in die fließenden Formen des Jugendstils übergehenden Keramik ermöglichte umfangreiche Exporte nach Westeuropa und die USA. In vielen Variationen können Prunkgefäße des Historismus ebenso bewundert werden wie die durch zahllose Glasurvariationen beeindruckenden Formen des Jugendstils, für die namhafte Künstler wie Hermann Obrist und Henry van de Velde Entwürfe lieferten. Nach der Weltwirtschaftskris war die Herstellung von Gebrauchsgeschirr mit traditionellen Schlickerdekoren kennzeichnend. Die 1951 nach Enteignung geschlossene Manufaktur war mit ihren vielfältigen Produkten eine der wandlungsreichsten Bürgeler Töpfereien überhaupt.

Bis 31. August, Di – So, 11-17 Uhr, barrierefrei für Gehbehinderte

Führungen auf Anmeldung (www.keramik-museum-buergel.de)

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