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Die Stadt Bürgel

Der heilige Georg als Patron der Stadt erinnert an die Zeiten, in denen hier deutsche Siedler slawische Kultur verdrängten. Der Georgenberg in unmittelbarer Nähe der Stadt trug einst die kleine Burg (=Burglein), die dann der Stadt den Namen gab.

Aus einer kleinen Kaufmannssiedlung, deren Dreiecksmarkt im heutigen Baderplatz noch erkennbar ist, entstand - nachdem bereits vor 1234 das Stadtrecht verliehen worden war - eine planmäßige Stadtanlage mit quadratischem Markt, an dem das Rathaus und die Stadtkirche St. Johannis liegen. Auch die Reste der ehemaligen Stadtmauer und das erhaltene Badertor zeugen von der mittelalterlichen Geschichte. Seit dem 15. Jahrhundert ist das Töpferhandwerk am Ort nachweisbar, seit spätestens dem 17. Jahrhundert bestimmt es den Ruf Bürgels als "Töpferstadt".

Die Stadt Bürgel bildet mit den Ortsteilen Thalbürgel, Rodigast, Gerega, Taupadel, Lucka, Hohendorf, Nischwitz, Göritzberg, Hetzdorf, Silberthal, Droschka, Beulbar, Ilmsdorf und Gniebsdorf eine Einheitsgemeinde und verwaltet die Gemeinden Graitschen b. Bürgel, Nausnitz und Poxdorf. Damit beträgt die zur Stadt gehörende Fläche ca. 30 km2.

Die Ortsteile Bürgels "verstecken" sich nach Süden in den Seitentälern des mittleren Saaletales und den sich an die Hochfläche des Thüringer Holzlandes anschließenden Tälern oder liegen auf und zwischen den sich an die Jenaer Kernberge anschließenden Höhenzügen. Alle jedoch landschaftlich sehr schön gelegen, mit gastlichen Wirtshäusern und kleinen Pensionen, die zum Verweilen einladen.